chance for e.V.

FAQ

Fragen und Antworten

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ZUR ORGANISATION
  1. Wie kam es zu der Gründung von chance for e.V.?

    Den Anfang machte Mario. Mit seiner Idee eine eigene gemeinnützige Organisation zu gründen, um hilfsbedürftigen Menschen in Not zu unterstützen, begeisterte er uns. Wir wurden mehr – mehr Mitglieder*innen, mehr Struktur, mehr Ideen. Seit unserem ersten Treffen im Oktober 2018 hat sich einiges getan: Es folgte die Vereinsgründung im August und der Vereins-Kickoff im September – und vieles weitere wird folgen.

  2. Warum ein Projekt in Äthiopien und weshalb gerade in Wasgebeta?

    Unser erstes Projekt in Wasgebeta entwickelte sich in Zusammenarbeit mit unserem äthiopischen Freund Daniel Mengesha aus Stuttgart, der selbst einige soziale Projekte in Äthiopien umgesetzt hat und umsetzt. Er machte uns auf die Missstände in Wasgebeta aufmerksam und reiste mit ein paar von uns im April 2019 nach Äthiopien. Wir erkannten schnell, dass wir dort helfen möchten. Mit Daniels Unterstützung definierten wir unser erstes Projekt an der Wasgebeta Primary School.

  3. Gibt es aktuell weitere Projekte von chance for?

    Momentan fokussieren wir uns auf unser erstes Projekt an der Wasgebeta Primary School. Und es sollen weitere Teilprojekte folgen: Gemeinsam mit einem Partner möchten wir bspw. einen Slow-Food-Garten etablieren, um die biologische Vielfalt und die Landwirtschaft in Wasgebeta zu fördern. Wir haben weitere Ideen und halten Dich auf dem Laufenden.

  4. Liegt der Fokus von chance for auf Afrika?

    Nein, für weitere Projekte sind wir offen: Wir helfen, wo wir können und Hilfe benötigt wird – egal, wo auf der Welt. Momentan liegt der Fokus allerdings komplett auf unserem ersten Projekt in Wasgebeta.

  5. Was treibt chance for an?

    Gemeinsam mit Dir wollen wir etwas bewegen – in Wasgebeta und überall, wo wir Projekte starten. Wir haben das Verlangen uns für benachteiligte Menschen zu engagieren. Chancen, wie wir sie hier genießen, sind nicht selbstverständlich und nicht global gleichermaßen verteilt.

  6. Was versteht chance for unter Chancen?

    Unter Chancen verstehen wir benachteiligten Menschen den angemessenen Zugang zu bspw. Bildung und medizinischer Versorgung zu geben, um ein selbstbestimmendes Leben führen zu können.

  7. chance for steht für Transparenz – was bedeutet das?

    Wir kommunizieren öffentlich, welche finanziellen Mittel für das Projekt benötigt werden. Du kannst die Baupläne und die damit verbunden Kosten einsehen. Durch Währungsschwankungen kann es zu Abweichungen kommen. Deswegen ist eine exakte Angabe der Kosten nicht möglich. Wir legen jedoch offen, wie viel Geld vorhanden ist und in was das Geld investiert wird. Außerdem versuchen wir alle offenen Fragen zu klären und kontinuierlich unser Wissen weiterzugeben und unseren Auftritt auszuarbeiten und zu verbessern.

  8. Warum startet chance for eine eigene Organisation mit eigenem Projekt und schließt sich nicht einer bestehenden Organisation an?

    Ein Grund für eine eigene Organisation ist die Transparenz. Weil wir daran glauben gemeinsam etwas bewegen zu können und dies mit einem eigenen Projekt. Wir möchten selbst mit anpacken und entscheiden, wie wir unsere Organisation führen – vorallem weil wir sie gemeinnützig betreiben. Wir wohnen alle in Stuttgart, heißt kurze Wege. Außerdem möchten wir verschiedene Veranstaltungen organisieren und auch einen kulturellen Beitrag in unserer Stadt beitragen.

  9. Warum solltest Du Dich für chance for entscheiden? Und was unterscheidet chance for zu anderen Organisationen?

    Wir stehen für Transparenz und engagieren uns ehrenamtlich und ohne Honorar. Dadurch fließt das Geld direkt in das Projekt und wird nicht – wie bei den meistens Organisationen – in den Verwaltungsapparat gesteckt. So sind unter anderem die Kosten für die Reise und weitere Ausgaben von den Mitglieder*innen selbst gezahlt worden. Wir möchten auch nicht unantastbar sein, sondern freuen uns über Deine Hilfe und Rückmeldung, denn wir wollen mit Dir zusammenarbeiten.

  10. Kann ich meine Spende steuerlich geltend machen?

    Ja, zu hundert Prozent.

  11. Wann erhalte ich den Spendenbescheid? Und wie wird dieser zugestellt?

    Der Spendenbescheid wird jährlich im Januar per E-Mail an Dich verschickt. Sollte Deine Spende unter 200 € im Kalenderjahr liegen, ist Dein Kontoauszug als Nachweis für das Finanzamt ausreichend. Auf Anfrage schicken wir Dir auch gerne eine Spendenbescheinigung, wenn die Spende unter 200 € ist.

  12. Kann ich meinen Mitgliedsbeitrag steuerlich geltend machen und bekomme ich eine Bestätigung für den gezahlten Mitgliedsbeitrag?

    Du kannst deinen Mitgliedsbeitrag steuerlich geltend machen. Wir können Dir – auf Anfrage – einmal im Jahr eine Mitgliedsbescheinigung per E-Mail zusenden.

  13. Was passiert mit den Spenden- und Mitgliedsgeldern sollte sich der Verein auflösen?

    Bei Auflösung der Organisation chance for e.V. geht das Vereinsvermögen an den gemeinnützigen Verein SOS-Kinderdorf e.V. und wird für ausschließlich gemeinnützige Zwecke verwendet. Aber keine Angst: Wir stehen noch am Anfang.

ZUM PROJEKT
  1. Wie hoch ist die Spendensumme, die zur Umsetzung des Projekts in Wasgebeta benötigt wird?

    Für den Neubau der Toilettenanlage und die Sanierung des Schulgebäudes werden Spenden in Höhe von 35.000–40.000 Euro benötigt. Einen detailierten Kostenplan findest du hier. Wir arbeiten momentan daran, dass das Projekt in Teilprojekte gegliedert wird. Dadurch können die Baumaßnahmen früher beginnen. Die Kosten bleiben trotzdem die gleichen. Sollte es Neuigkeiten geben, werden diese kommuniziert.

  2. Wer kommt für die laufenden Kosten an der Schule auf?

    Die laufenden Kosten werden durch öffentliche Mittel – also durch staatliche Gelder – finanziert. Auch die Löhne der Lehrer*innen werden durch die äthiopische Regierung abgedeckt.

  3. Mit welcher örtlichen Organisation arbeitet chance for bei dem Projekt in Wasgebeta zusammen?

    Wir arbeiten eng mit unserem Partner Ashenafi Haile von der Organisation EECMY/DASSC aus Hosanna zusammen. Ashenafi kennt die Gegebenheiten vor Ort und übernimmt für uns die Kommunikation und Abstimmung mit den äthiopischen Behörden und Bauträgern. Die EECMY/DASSC setzt sich u.a. für das Bildungssystem, die Ernährungssicherheit, die Hygiene und für den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen in Äthiopien ein.

  4. Wird das Projekt kontinuierlich beobachtet? Und ist chance for direkt vor Ort, um den Überblick zu behalten, dass die Gelder an der richtigen Stelle eingesetzt werden?

    Uns ist es sehr wichtig, dass Deine Spende dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Wir sind sehr darauf bedacht, dass die Gelder zweckmäßig angewendet werden und nichts verschleiert wird. Deshalb stehen wir im engen Austausch mit unseren Partnern vor Ort. Durch unseren äthiopischen Freund Daniel, der Wasgebeta mehrmals im Jahr besucht, bleiben wir über die Lage informiert. Wir selbst versuchen uns auch ein Bild vom Fortschritt an der Schule zu verschaffen. Da wir die Reisekosten aus unserer eigenen Tasche tragen – habt bitte Verständnis – können wir nicht für die gesamte Projektdauer anwesend sein.

  5. Wie funktionieren die Toiletten?

    Aktuell ist kein fließendes Wasser vorhanden. Deswegen werden „Deep Pit“-Toiletten – eine trockene Grubentoilette – gebaut. Dank diesem Neubau werden zwei wesentliche Probleme verhindert: Durch Abluftleitungen wird der Geruch abgezogen und dadurch werden außerdem die Fliegen, die die Krankheitserreger übertragen, ferngehalten. Um die Toilettenanlage zukünftig mit Wasser versorgen zu können, wird nach Wasservorkommen in der Region um Wasgebeta gesucht. Dafür bieten sich zwei Möglichkeiten an, die von Fachkräften vor Ort geprüft werden.

  6. Wieso werden keine Architekt*innen aus Deutschland hinzugezogen?

    Wir haben die Baupläne noch von keinen deutschen Architekten überprüfen lassen. Jedoch Vorschläge zur Verbesserung angeregt. Die Menschen vor Ort kennen die Region, wissen wie gebaut wird, was es gibt und wie sie am Besten damit zurecht kommen. Außerdem möchten wir die Menschen in Wasgebeta einbeziehen. Dadurch steigt nicht nur das Gemeinschaftsgefühl und die lokale Akzeptanz sondern auch das Gefühl, dass die Menschen dort selbst etwas bewegen können.

  7. Wie alt sind die Kinder an der Wasgebeta Primary School und bis zu welcher Klassenstufe wird unterrichtet?

    Die Wasgebeta Primary School ist eine Grundschule. Die Kinder besuchen die Klassen 1 bis 8. Die älteren Kinder gehen im Anschluss auf die Highschool und müssen oftmals einen sehr weiten Weg auf sich nehmen. Durch die Sanierung des Schulgebäudes besteht die Option die Schule um Highschool-Klassen zu erweitern.

  8. Wie viele Lehrer*innen gibt es an der Wasgebeta Primary School und wie sieht ihre Ausbildung aus?

    Die 1148 Schülerinnen und Schüler werden von 33 Lehrer*innen unterrichtet – davon sind 15 weibliche Lehrkräfte. Ausgebildet werden die Lehrer*innen bei staatlichen Ausbildungsprogrammen.

  9. Was passiert, wenn das Geld nicht rechtzeitig für das Projekt zusammen kommt?

    Es gibt keine Frist und kein festgelegtes Datum bis wann die Spendensumme erreicht werden muss. Natürlich wollen wir so schnell wie möglich helfen. Über den aktuellen Spendenstand informieren wir Dich.

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